Neue Straßennamen braucht die Stadt

In vielen Städten wirkt der deutsche Kolonialismus bis heute fort: Es gibt Straßennamen, die Kolonialisten für ihre Verbrechen in Afrika ehren, oder kolonialrassistische Bezeichnungen für Schwarze Menschen fortschreiben. Solche Spuren erinnern an Geschichten von Versklavung und nicht an Geschichten von Widerstand. Die Broschüre „Stadt neu lesen“ listet koloniale Spuren im Berliner Straßenbild auf und plädiert für eine Ehrung von antikolonialen Widerstandskämpfer*innen. Texte des Dossiers, an dem der Eine Welt-Promotor Tahir Della mitgearbeitet hat, hat das Deutsche Historische Museum in der Ausstellung „Deutscher Kolonialismus“ veröffentlicht, die noch bis Juni 2017 zu sehen ist (Unter den Linden 2, 10117 Berlin). Das Dossier kann man hier beziehen: https://eineweltstadt.berlin/publikationen/ber-publikationen-bestellen/dossier-stadt-neu-lesen/

Bildquelle: © Martin Weinhold

"Stadt neu lesen. Koloniale und rassistische Straßennamen in Berlin" (2016). Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) und Berlin Postkolonial, 100 Seiten, Bezug (10 EUR zzgl. Versandkosten)

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